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PPA-Seminarreihe: Hyperindividualisierung für Printprodukte: Der Anspruch ist definiert. Die Werkzeuge sind verfügbar. Die Umsetzung ist noch zaghaft. # Web-Seminar 1 bis 7

Die Programmatic Print Alliance (PPA) startet die siebenteilige Online-Seminarreihe zu Daten, KI, Automatisierung und individueller Printkommunikation. Individuelle Kommunikation ist längst zum Anspruch moderner Marken- und Marketingkommunikation geworden. Zielgruppen erwarten relevante Inhalte, passende Angebote und eine Ansprache, die ihre Situation und Bedürfnisse punktgenau berücksichtigt. Während digitale Kanäle diese Entwicklung maßgeblich vorangetrieben haben, bietet auch Print heute weit mehr Möglichkeiten zur Individualisierung, Automatisierung und Integration in digitale Customer Journeys, als vielfach angenommen.

Genau hier setzt die neue Online-Seminarreihe der PPA an. Unter dem Titel „Hyperindividualisierung für Printprodukte“ beleuchtet die PPA ab Ende Oktober in sieben 60-minütigen Online-Sessions die wichtigsten Disziplinen rund um hyperindividualisierte Printkommunikation.
Die Reihe richtet sich an alle Beteiligten entlang der Kommunikations- und Produktionskette: Markenartikler und Marketingverantwortliche, Werbe- und Kommunikationsagenturen, Verlage und Medienhäuser ebenso wie Kreative, Produktionsverantwortliche und Technologieanbieter.

#Session 1: Von Daten zu Wirkung: Wie aus Informationen relevante Programmatic-Print-Anlässe werden

Daten sind die Grundlage für relevante, individualisierte Kundenkommunikation. Doch welche Informationen sind in Unternehmen bereits vorhanden, welche zusätzlichen Datenquellen sind sinnvoll – und wie lassen sich daraus konkrete Anlässe für Programmatic Print ableiten?
Der Vortrag zeigt praxisnah, wie Kundenstammdaten, Transaktionsdaten sowie Nutzungs- und Verhaltensdaten strukturiert, analysiert und miteinander verbunden werden können. Dabei geht es um Datenqualität und Einstiegshürden ebenso wie um die Frage, wann klare fachliche Regeln genügen und wo KI einen echten Mehrwert bietet. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie aus Daten relevante Trigger, Zielgruppen und personalisierte Inhalte entstehen und wie sich diese Prozesse schrittweise automatisieren lassen – ohne gleich eine komplexe Systemlandschaft aufbauen zu müssen.
Philipp Göller, Geschäftsführer, Paraboost GmbH
Web-Session: 22. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


#Session2: Print wirkt. Heute mehr denn je? – Print-Mailings im modernen Dialogmarketing

Print ist tot? Von wegen.
Während Marketing immer digitaler wird, erlebt die physische Ansprache eine Renaissance. Denn ein Brief, eine Postkarte oder ein aufmerksam gestaltetes Mailing können genau das schaffen, was im digitalen Raum zunehmend schwieriger wird: Aufmerksamkeit. Relevanz. Vertrauen. Wirkung.
Doch welche Möglichkeiten bietet die postalische Kommunikation heute tatsächlich? Welche Rahmenbedingungen gilt es zu kennen? Und wie lässt sich Print-Mailing mit digitalen Workflows, Daten, Social Media, APIs und Künstlicher Intelligenz verbinden?
Unser Online-Seminar gibt einen kompakten und praxisnahen Überblick über die Möglichkeiten des modernen Dialogmarketings per Post – einschließlich aktueller Anwendungen.
Print wirkt – aber wie?
Wir schauen zunächst auf die Fakten: Welche Wirkung erzielen Print-Mailings heute? Welche KPIs sind relevant und was sagen aktuelle Marktdaten über Aufmerksamkeit, Response, Conversion und den Stellenwert physischer Kommunikation aus?
Dabei geht es nicht um ein „Print gegen Digital“, sondern um die Frage, wann und warum Print im Dialogmarketing besonders wirkungsvoll sein kann.
Was ist postalisch heute möglich?
Anhand von zwei konkreten Beispielen zeigen wir, welche postalischen Rahmenbedingungen beim Versand von Print-Mailings zu beachten sind: Einführung von Standards wie der Datamatrixcode und werbliche Inhalte als Voraussetzung für den Dialogmarketing-Versand.
Erfolgreich in der Praxis
Theorie ist gut, konkrete Beispiele sind besser. Deshalb werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Print-Mailing-Kampagnen aus der Praxis und zeigen, wie Unternehmen postalische Kommunikation einsetzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen und messbare Ergebnisse zu erzielen.
Print trifft Digital
Besonders spannend wird es beim Blick nach vorn: Wie wird aus einem klassischen Print-Mailing ein Bestandteil einer digitalen Customer Journey?
Wir zeigen Möglichkeiten, Print-Mailing in moderne Workflows einzubinden – beispielsweise über APIs, automatisierte Prozesse, Social Media, personalisierte Inhalte und KI. So wird aus dem vermeintlich analogen Medium ein flexibel steuerbarer Baustein einer kanalübergreifenden Kommunikation.
Freuen Sie sich auf aktuelle Fakten, konkrete Praxisbeispiele und einen Blick auf die Möglichkeiten, die Print-Mailing heute bietet – und morgen bieten kann.
Jörg Merfels, Vertrieb P&P, DPAG
Web-Session: 27. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


#Session3: KI-Agenten: Aus Prompts werden ganze Prozesse

Künstliche Intelligenz verändert die Produktion und Ausspielung von Inhalten grundlegend. Was bislang aufwendig manuell erstellt wurde, kann heute automatisiert generiert, variiert und kanalübergreifend ausgespielt werden.
Mit KI-Agenten steht möglicherweise der nächste grundlegende Entwicklungsschritt bevor: KI liefert nicht mehr nur Antworten auf einzelne Prompts, sondern kann Aufgaben planen, Arbeitsschritte ausführen, unterschiedliche Werkzeuge einsetzen und Prozesse über längere Strecken begleiten.
Was davon funktioniert heute tatsächlich – und was ist noch Versprechen? Harry Steiert zeigt, wie KI-Agenten funktionieren, wo sie bereits sinnvoll eingesetzt werden können und welche Veränderungen sie für Medienproduktion, Kommunikation und Unternehmen mit sich bringen.
Dabei geht es auch um eine entscheidende Verschiebung: Wir arbeiten nicht mehr nur mit KI, sondern beginnen, Arbeit an KI zu delegieren.
Die Session beleuchtet Chancen und Grenzen von KI im Multichannel-Publishing und diskutiert, wo Automatisierung einen echten Mehrwert schafft – und wo menschliche Kontrolle, Kreativität und Verantwortung unverzichtbar bleiben.
Yong-Harry Steiert, Vorstandsvorsitzender und TrendScout, Fachverband Medienproduktion e.V.
Web-Session: 29. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


#Session4: Hyperindividualisierung mit Programmatic Print verlangt neue Form des Projektmanagements

Hyperindividualisierung – ob digital oder mit Print – bedeutet nicht, eine Vielzahl einzelner Aufträge zu steuern. Es geht darum, eine Gesamtstrategie zu orchestrieren.
Der Projektmanager wird dabei zum Dirigenten eines komplexen Zusammenspiels: Daten, Kreativität, Technologie, Agenturen, Dienstleister, Produktion und Distribution müssen zusammengeführt und in funktionierende Prozesse übersetzt werden.
Man könnte auch sagen: Der Projektmanager ist wie ein guter Barkeeper. Viele Zutaten, viele Beteiligte und viele Einzelanforderungen müssen im richtigen Verhältnis zusammengebracht werden – damit am Ende nicht nur alles vorhanden ist, sondern auch das richtige Ergebnis entsteht.
Neben der Strategie sind deshalb klare Ziele, definierte Prozesse und eine kontinuierliche Erfolgskontrolle entscheidend. Was soll erreicht werden? Wie wird der Erfolg gemessen? Welche Erkenntnisse fließen zurück in den Prozess?
Denn Hyperindividualisierung ist kein Projekt mit einem definierten Endpunkt. Sie ist ein lernendes System, das auf Basis von Daten, Erfahrungen und Ergebnissen kontinuierlich optimiert wird.
Rüdiger Maaß, Geschäftsführer, Fachverband Medienproduktion e.V.
Web-Session: 3. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


#Session5: Personalisierter Druck ohne Performance-Kollaps

Wie VDP-Software, Logik und echte Automatisierung zusammenspielen
Die technische Bandbreite der Individualisierung ist groß. Sie beginnt bei der klassischen Anrede und Adresse und reicht über personalisierte Bilder und Inhalte bis hin zu geografisch differenzierten Ausgaben und der Verbindung von Print mit individuell ausgespielten digitalen Inhalten.
Personalierter Druck entfaltet im modernen Marketing-Mix maximale Wirkung durch höchste Relevanz. Dieser Vortrag zeigt, wie Sie das volle Potenzial von Variable Data Printing (VDP) reibungslos ausschöpfen. Er beleuchtet die sechs Stufen der Personalisierung und zeigt, wie eine elegante Hands-off-Automatisierung vom CRM direkt bis zur Kuvertierung gelingt. Entdecken Sie innovative Trends wie dynamisches Geomarketing und Crossmedia-Video, lernen Sie die besten VDP-Tools für jede Auflagenstärke kennen und erfahren Sie, wie moderne Standards wie PDF/VT für Höchstgeschwindigkeit an der Druckmaschine sorgen.
Ziel ist ein Orientierungsrahmen für die Praxis: Welche Technologie passt zu welcher Aufgabe? Wo reicht eine einfache Lösung? Wann wird eine komplexere Systemlandschaft notwendig? Und ab wann kann tatsächlich von automatisierter Hyperindividualisierung gesprochen werden?
Thomas Schnettler, Business Development, locr GmbH
Web-Session: 5. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


#Session6: Multichannel Publishing: Wovon reden wir eigentlich?

Was es voraussetzt und was Personalisierung wirklich kostet
"Multichannel" steht in vielen Roadmaps. Was damit gemeint ist, hängt stark davon ab, wer es sagt. In einer Digitalagentur heißt Multichannel meistens Website, App, Newsletter, Marktplätze und Social. Katalog, Datenblatt, Preisliste oder Verpackung kommen in dieser Aufzählung selten vor. Im Industriemarketing ist die Reihenfolge häufig umgekehrt, und in der Medienproduktion noch einmal anders. Die Missverständnisse fallen oft erst spät auf.
Das Seminar sortiert das Thema deshalb entlang des Prozesses. Die Systeme kommen dort vor, wo sie im Ablauf gebraucht werden, in ihrer Rolle als Produktdatenquelle, Asset-Quelle, Kundendatenquelle und Ausleitung. Es geht um die Rohstoffe, die ein personalisiertes Medium voraussetzt, und um die Stellen, an denen Print, Digital und Video auseinanderlaufen.
Als roter Faden dient ein regionalisierter Fachhandelskatalog: ein Händler mit 40 Standorten, ein Hauptkatalog, je Region abweichendes Sortiment, andere Preise und andere Ansprechpartner. Daran wird eine Personalisierungsleiter durchgegangen, von Stufe 0 (ein Medium für alle) bis Stufe 5 (Auflage 1), mit den Voraussetzungen und den Kosten, die jede Stufe mitbringt. Der größte Teil dieser Kosten steckt in der Einrichtung und nur ein kleiner Teil im einzelnen Exemplar. In Projekten entscheidet daher häufig die Wiederholung darüber, ob sich eine Stufe rechnet.
Zum Schluss geht es um Messbarkeit und um einen unterschätzten Sparhebel: das Exemplar, das gar nicht erst produziert wird, weil der Empfänger es nicht braucht. Ein Fall, in dem sich Personalisierung nicht rechnet, ist bewusst eingeplant.
Das Seminar ist herstellerneutral. Fragen und Impulse aus dem Chat sind über mehrere Punkte im Ablauf eingeplant.
Sebastian Hardung, Chief Marketing Officer und Mitglied der Geschäftsleitung, priint
Web-Session: 9. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


#Session7: Hyperindividualisierung in der Praxis: Was E-Mail-Marketing kann, wo es aufhört und wo Print übernimmt

KI-gestützte Individualisierung ist im E-Mail-Marketing seit rund zwei Jahren produktiv im Einsatz. Was damals ein Sonderprojekt war, ist heute Standardhandwerk: Daten aus Shop, ESP und CRM werden zu einem individuellen Text für genau einen Empfänger verarbeitet und automatisiert ausgespielt.
An zwei realen Projekten aus B2C und B2B zeigt der Referent, wie ein solcher Prozess aufgebaut ist, welche vier Schritte er umfasst und welche technische Voraussetzung darüber entscheidet, ob das eigene System dafür überhaupt geeignet ist. Er benennt konkret, wo die Grenzen des Kanals E-Mail liegen, und ab welchem Punkt ein individualisiertes Print-Stück das wirksamere Medium ist.
Ein Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Datenbasis beider Kanäle: E-Mail liefert die Response-Daten, aus denen sich Print-Selektionen bilden lassen; Print erzeugt umgekehrt Opt-ins, die E-Mail erst möglich machen. Dazu kommen die praktischen Fragen, die in jedem Projekt auftauchen: Wie viel Kontrolle behält man über eine KI, die tausende Texte schreibt, die kein Mensch mehr liest? Welche Freigabeschritte sind Pflicht? Und warum scheitern die meisten Individualisierungsprojekte nicht an der KI, sondern an einem leeren Feld namens „Vorname"?
Zum Abschluss: eine Checkliste, was in den Daten stimmen muss, bevor die erste individualisierte Kampagne startet.
Uwe-Michael Sinn, Gründer und Mitglied der Geschäftsführung, Meister Lampe und Freunde GmbH
Web-Session: 12. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr


Wann?

#Web-Session1: 22. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session2: 27. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session3: 29. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session4: 3. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session5: 5. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session6: 9. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session7: 12. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr

jeweils von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Wo?

Digital als Videokonferenz (MS-Teams)

Teilnahmekonditionen

Für FMP-, PPA- und WE.LOVE.PRINT-Mitglieder:
29,00 €/Web-Seminar
170,00 € (für alle 7 Sessions)
- FMP-, PPA- und WE.LOVE.PRINT-Mitglieder melden sich bitte unter um ihren Gutscheincode für die reduzierte Teilnahme zu erhalten.

Für alle anderen:
49,00 €/Web-Seminar
290,00 € (für alle 7 Sessions)

Bei mehr als einer Anmeldung pro Unternehmen erhalten der 2. und folgende Teilnehmer 10 % Rabatt. Alle Preise gelten zzgl. MwSt.
Von der Anmeldung kann bis vier Wochen vor Beginn des Seminars kostenfrei zurückgetreten
werden. Bei späterem Rücktritt werden 50% in Rechnung gestellt.
Für das Web-Seminar sind maximal 25 Personen zugelassen.

Termine:
#Web-Session1: 22. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session2: 27. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session3: 29. Oktober 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session4: 3. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session5: 5. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session6: 9. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
#Web-Session7: 12. November 2026 - 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Preis

290,00 € zzgl. MwSt.


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