Mitgliederbereich:  E-Mail-Adresse   Mitgliedsnummer       » Registrieren

Seminare & Veranstaltungen des f:mp.

Organisation konvergenter Medienproduktion
Medienproduktion in Zeiten des Web 2.0, iPad, Smartphones und Print









Hintergrund _ Warum das Seminar? _ Neue Medienstruktur

Die zunehmende Vernetzung durch die Computerisierung der Gesellschaft in und auf allen Ebenen hat zur Entwicklung eines neuen Produktionsfaktors geführt
– die Information, deren kommerzielle Nutzung komplett neue Wertschöpfungsmöglichkeiten eröffnen wird.
Die übergeordnete Funktion der Information und deren Bedeutung in Verbindung mit der Computerisierung haben zu einer Reduktion der Führungsrollen der einzelnen „klassischen“ Medien geführt; mit der Folge, dass diese zunehmend – auch mit den neu entstandenen – konvergieren müssen.
Von dieser Medienkonvergenz ist die gesamte Kommunikationsbranche betroffen.
Bislang fokussiert sich die Branche (und auch die Kunden) allerdings auf die technische Dimension und weniger auf die intelligente Logistik von zielgruppenorientiertem Content.
Dabei spielen neben der „harten Technik“ auch „weiche Faktoren“ eine elementare Rolle in dem Prozess der Medienkonvergenz bzw. in seinen Auswirkungen:
Die Zielgruppensegmentierung erscheint zunehmend schwierig, da im Extremfall jedes einzelne Individuum ein eigenes Segment darstellen kann. Die Mediennutzung und die Anforderungen daran sind extrem individuell.
Nicht nur Life-Styles oder sozioökonomische Segmentierungskriterien werden eine ausschlaggebende Rolle spielen, sondern der situative Nutzen, den es zeitkritisch zu bedienen gilt. Diese situativen Zusatznutzen geben dann schließlich auch den Content vor.
Hinzu kommt, dass sich die Rolle der „Kommunikationspartner“ umgekehrt hat. Web 2.0 ist passé. Die Entwicklung eines semantischen Netzes, in dem die Informationen bedarfsgerecht automatisch generiert und aufbereitet werden, ist in vollem Gange.
Die One-Touch-Applikationen, angeregt durch iPod, iPhone und iPad, werden die digitale Revolution auf neue Dimensionen heben.

Das 2-tägige Seminar „Organisation konvergenter Medienproduktion“ führt in die neue Medienstruktur ein und berücksichtigt dabei die externen Anforderungen wie z.B. die Interaktivität und Integration auf der Nutzer-Seite, als auch die technische Kompetenz und die Notwendigkeit der Kommunikationsautomatisierung.

Teilnehmerstimmen

Sehr geehrter Herr Maaß,
ich habe am 25. und 26.10. an dem f-mp Seminar "Organisation konvergenter Medienproduktion" teilgenommen.
Ich muss sagen, dass ich im Vorfeld nicht wirklich wusste, was mich an diesen 2 Tagen erwarten würde. Das lag wohl auch daran, dass ich den Zusammenhang zwischen dem Berufsbild des Medien-Produktioners und dem Web 2.0 nicht gesehen habe. Für mich war bis dahin Online-Werbung strikt von der klassischen Medienproduktion getrennt, was wohl auch damit zusammenhing, dass die Agenturlandschaft, aus meiner Sicht, hier ebenfalls stark voneinander trennt. Nach diesen beiden Tagen musste ich aber feststellen, dass es sehr wohl viele Überschneidungen gibt/geben kann, wenn man dazu bereit ist, über seinen Tellerrand hinaus zu schauen. Letztlich ist es egal, für welchen Ausgabekanal man die Werbung produziert. Da ich als Produktionsberater immer den Erfolg meiner Kunden im Auge habe, werden von mir künftig auch medienkonvergente Lösungen vorschlagen, wo es sinnvoll erscheint. Brückentechnologien, wie Touchcode Karten, Qr-Codes o. ä., bergen großes Potenzial, die die "alten Dame" Druck" wieder stärker in den Fokus rücken wird. Auf diesem Wege vielen Dank für die hervorragend vorgetragenen Themen. Alle 3 Referenten konnten die vielen einzelnen Themen sehr gut und plastisch den Teilnehmern rüberbringen. Es wurde eigentlich nie langweilig, da die Art der Präsentation sehr professionell war. Ich kann nur jedem Produktionerkollegen raten an dem Seminar teilzunehmen und sich selbst ein Bild zu machen.
Beste Grüße
Markus Eikam, Ruschke und Partner GmbH, Oberursel


Sehr geehrter Herr Maaß,
am 25. und 26. Oktober 2011 habe ich an dem vom f-mp organisierten Seminar "Organisation konvergenter Medienproduktion" teilgenommen.
Ohne allzu großes Vorwissen habe ich dieses Seminar besucht. Aus den klassischen Printmedien kommend, suche ich natürlich nach einem Weg, die immer stärker werdenden „Neuen Medien“ mit in den Arbeitsalltag integrieren zu können, wobei mir bisher die Mittel oder auch das Wissen fehlte, wie dies zu erreichen sei.
Durch Ihr Seminar wurden mir deutlich die etlichen Überschneidungen der verschiedenen Medien vor Augen geführt, sowohl in technischer Hinsicht (z.B. E-mag), vor allem aber auch von einem Marketing-Blickwinkel betrachtet.
Die ersten Einblicke in die Medienkonvergenz geben mir das Selbstbewusstsein, offener an das Thema heranzugehen und Kunden in Sachen Werbekanäle besser beraten zu können.
Ein besonderes Lob an die 3 Referenten, die Ihre Themen hervorragend darbieten konnten, ohne dass es zu einem Monolog wurde.
Ich kann dieses Seminar mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen, es lohnt sich wirklich, um einen Einblick in die Welt der konvergenten Medien zu erhalten.
Torben Görtz, JOMO GV-Partner Großhandel, Weeze

Hallo Herr Maaß,
mein Statement zum wirklich gelungenen Seminar:
„Mobile Endgeräte werden in Zukunft zu den Leitmedien der Unternehmenskommunikation gehören – online zu sein wird zum Normalzustand. Filme oder Animationen werden als selbstverständlich empfunden. Apps oder Web-Apps auf iPad & Co. sind ein Muss für Premiumprodukte. Und Print wird trotzdem (und noch immer) nicht sterben.
Der Wandel der Medienlandschaft zwingt Unternehmen zum Umdenken in ihrer Kommunikation. Wir als Medienproduktioner stehen dabei weiter im Zentrum. Zwischen Kunden, Dienstleistern und Zielgruppen müssen wir mit kompetenter Beratung Wünsche, Möglichkeiten, Nutzen und Kosten gleichermaßen im Blick behalten.
Das Seminar „Organisation konvergenter Medienproduktion“ beleuchtete dazu viele Aspekte, gab Einblicke in Neues und Ausblicke auf Kommendes. Blicke über den Tellerrand gehörten ebenso zu den Inhalten wie offener Erfahrungsaustausch. Der FMP geht mit diesem durch sehr kompetente Referenten geführten Seminar aus meiner Sicht in die richtige Richtung.“
Matthias Weber, Produktionsleiter, Profilwerkstatt GmbH, Darmstadt

Hallo Herr Maaß,
natürlich gebe ich Ihnen gerne mein Feedback zur Veranstaltung:
Wie seinerzeit schon besprochen, waren wir mit anderen Erwartungen nach Nierstein gekommen. Als mittelständische Druckerei, die seit vielen Jahren auch im digitalen Bereich (automatisierte Katalogproduktion, ebooks, Web-Design und –programmierung, Web-Shops, eigene Web-Applikationen) unterwegs ist, hatten wir uns konkrete Hilfestellung bei der Erweiterung unseres Angebotes in Richtung iPad- und App-Publikationen erhofft. Unsere Schwierigkeit lag aus unserer Sicht darin, dass uns die Marketing-Strategie fehlte, unser technisches Know-How auch an den Mann, sprich den Kunden zu bringen.
Die zwei Seminartage haben uns sehr bei unserer Standortbestimmung geholfen. Wir haben jetzt eine neue Wahrnehmung auf die Themen „Digitales Publizieren“ und „Medienkonvergenz“ und haben praktische Ansätze für die Zukunft mitgenommen.
Die Komplexität der Thematik ließ uns nach dem ersten Tag zweifeln, im richtigen Seminar zu sitzen. Sehr theoretisch, inhaltlich sehr anspruchsvoll und mit Gedanken angefüllt, mit denen wir uns bisher nicht beschäftigt hatten. Der zweite Tag war eher von der praktischen Umsetzung und konkreten Beispielen bestimmt. Insgesamt eine methodisch und didaktisch überzeugende Veranstaltung, der Aufbau und die Abfolge der Vorträge und Übungen waren durchdacht.
Das Team ergänzte sich hervorragend, durch den regelmäßigen Wechsel der Referenten und ihrer unterschiedlichen Charaktere wurde es nie anstrengend, den Ausführungen zu folgen. Zudem zeichneten sich alle durch hohe fachliche Kompetenz aus.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg für uns war und wir mit Sicherheit bei einem fortführenden Seminar zur Vertiefung der Thematik wieder mit an Bord sind.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Schiffmann, Leiter Prepress, BWH GmbH, Hannover

Hallo Herr Maaß,
mit einigen Tagen dazwischen hoffe ich der Startschuß für dieses Seminarformat hat Ihnen selber gut gefallen.
Danke für ein gelungenes Seminar. Besonders mit dem 2. Seminartag erschloß sich mir das ganze Thema wirklich gut und bekräftigte meine Meinung zu internen Prozessen, die für die Umsetzung dieses Themas zwingend notwendig sind.
Die wechselnden Moderatoren, die alle 3 eine eigene Sprache und eigene Themenbereiche einfließen ließen, machten es für die Teilnehmer sehr abwechslungsreich und kurzweilig.
Bei weiteren Seminaren zu diesen Themen würde ich mich über eine kurze Information sehr freuen.
Gruß an die Mosel.
Jessica Weigel, BWH GmbH, Hannover[B]

Zielgruppe // Seminarziele

Das 2-tägige Seminar
[B]Organisation konvergenter Medienproduktion //
Medienproduktion in Zeiten des Web 2.0, iPad, Smartphones und Print

richtet sich an:

und alle, die an kreativen Möglichkeiten der Medienkonvergenz Interesse haben um den Einstieg ins Thema zu gewährleisten.

Seminarinhalte _ Tag 1 _ 07. März 2012 _ Basics _ Medienlandkarte

Das 2-tägige Seminar gliedert sich in folgende Hauptthemen:

Einleitung
Positionsbestimmung: Die Medienproduktion muss die ganzheitliche Sichtweise
Medien/Technik/Nutzen/Nutzer begreifen, die technischen Möglichkeiten beherrschen und in der Lage sein, die Prozesse effizient und effektiv steuern
zu können.
Erläuterung der Basisanforderungen zur erfolgreichen technischen und konzeptionellen Medienkonvergenz mit Medienbrücken.

Basics
Informationsökonomie
Detailbetrachtung:
Information als Wertschöpfungsfaktor: erst die zielgruppen- und anlassgerechte Aufbereitung von Informationen ermöglicht eine eigenständige wertschöpfende Funktion.

Der situative (Zusatz-)Nutzen: Von Ihm hängen Anlass, Inhalt und Medium ab.

Evolution Web 2.0 – zu semantisches Netz – zu Web 4.0
Die One-Touch-Applikationen treiben die digitale Revolution in die nächste Runde. Auf diesem Wege werden situativer Zusatznutzen, User-Generated-Content und Entertainment einen eigenen Konvergenzprozess durchleben

Medienlandkarte
Wo kommen wir her? – Wo gehen wir hin? „Zeitstrahl“ in Bezug auf die Medien(Technik) der „Mediengattungen“ und Darstellung anhand von Beispielen.

Seminarinhalte _ Tag 2 _ 08. März 2012 _ Zielgruppendimensionen _ Workshop


Emotionalisierung der Medien
Erfolgreiche Basis der Kommunikation, Information und Kaufentscheidung ist die Emotionalisierung – Workshop zur Einordnung der emotionalen Bindung/Wirkung von Medienkanälen.

Zielgruppenverhalten und Zielgruppendimensionen
Einführung und Darstellung/Entwicklung Zielgruppenverhalten

Neue Dimension Zielgruppe in topographischem Bezug zu den Medien

Kosten
Wesentlicher Bedstandteil der Medienberatung sind die Kalkulation der Kosten. Im Workshop werden die Grundlagen dazu erarbeitet.

Fazit
Zusammenfassung und Ausblick

Die Referenten

Diplom Betriebswirt (FH) Christof Förtsch (Jahrgang 1966) ist geschäftsführender Gesellschafter in der Wllmy MediaGroup. In der Unternehmensgruppe verantwortet er bei der IRS Integrated Realization Services GmbH seit über 10 Jahren das Geschäftsfeld PrePress Management, das sich in den letzten Jahren zum „Pre-Media Management“ gewandelt hat. Vor der Übernahme der geschäftsführenden Tätigkeit bei Willmy MediaGroup war er als Senior-Consultant bei einer großen deutschen Softwarefirma für die Beratung und Einführung niederlassungsübergreifender Softwarelösungen zuständig. Prozessoptimierung und deren strategische Ausrichtung stehen heute noch im Fokus seiner auf Medien spezialisierten Consultants. Mit dem Web-to-Media-System GeNERA stellt Willmy MediaGroup unter anderem eine zentrale Softwarebasis zur Verfügung, die sowohl Print, als auch Mobile und Internet aus einer Hand bedient. Zu seinen Kunden zählen unter anderem große nationale und internationale Konzerne, die bei Katalogen, Broschüren und Magazinen auf seine Expertise zur wirtschaftlichen und zielgruppenorientierten Produktion vertrauen. Anhand zahlreicher Beispiele kann Förtsch die Anforderungen, Erfolge und auch Irrwege bei der Etablierung entsprechender Workflows praxisnah und anschaulich beschreiben. Die Medienproduktion im Spannungsfeld der Medienkonvergenz wird unter praxisrelevanten Aspekten beleuchtet.

Sven Hardt ist Vertriebsdirektor bei cometis publishing in Wiesbaden. Zuvor war er freiberuflicher Unternehmensberater und Trendforscher in den Bereichen Marke, Design und Verpackungen sowie Inhaber einer Designagentur. Sven Hardt ist zudem Dozent für Marktforschung, Internationales Marketing, eCommerce im Handel und Kommunikation. Zu seiner Expertise gehören die anwendungs- und zielgruppengerechte Nutzung der unterschiedlichen Medien.




Rüdiger Maaß Mit einer Ausbildung als Werbekaufmann begann er seine Laufbahn in der Kommunikationsindustrie. Mit der Zusatzausbildung als "Geprüfter Medienproduktioner/f:mp." entdeckte er sein Herz für die Medienproduktion.
Rüdiger Maaß ist seit 1998 als Geschäftsführer des Fachverband Medienproduktioner e.V. tätig. Neben dieser Tätigkeit arbeitet er erfolgreich als Networker, Fachreferent und Moderator für die Kommunikationsindustrie.
Er arbeitet seit vielen Jahren als Fachjournalist in der grafischen Industrie. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Chefredakteur der Druckfachzeitschrift Print&Produktion startete er im April 2004 als Herausgeber und Chefredakteur die Kommunikationsplattform "VALUE - Das Magazin für Medienproduktion und Unternehmenskommunikation". In dieser Funktion war er bis Anfang 2007 tätig. Seit Februar 2007 ist er neben seiner Geschäftsführertätigkeit beim f:mp. als Unternehmens-, Marketing- und PR-Berater tätig.

Teilnehmerkonditionen

Mitglieder des f:mp., MFE und des GWA zahlen 495,- Euro (zzgl. MwSt.),
„Geprüfte Medienproduktioner/f:mp.“ zahlen 395,- Euro (zzgl. MwSt.).

Alle anderen zahlen 795,- Euro (zzgl. MwSt.).

Bei mehr als einer Anmeldungen pro Unternehmen erhalten der 2. und folgende Teilnehmer 10 % Rabatt.

In den Preisen sind ausführliche Seminarunterlagen, Getränke und Mittagessen für beide Seminartage enthalten. Anreise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmern zu tragen.

Nach dem Seminar ...

... kennen die Teilnehmer:
... die Landkarte der Medien, auf der sich die Märkte/Kunden in der Kommunikation orientieren müssen
... die technischen Anforderungen der einzelnen Medien/Kommunikationskanäle auf Seiten der Kunden/Endverbraucher der Medienproduktioner
... die erforderlichen Kompetenzen als Dienstleister in der Medienproduktion
... die aktuellen Trends und zukünftige Entwicklungen am Markt

... können die Teilnehmer:
... ihren Kunden bei der Orientierung auf der Medienlandkarte beratend zur Seite stehen und ihr Kompetenzprofil weiterentwickeln
... ihre Kompetenzprofile mit den Anforderungen abgleichen, Entwicklungsmaßnahmen einleiten und eigene Dienstleistungsschwerpunkte definieren
... Angebote und Lösungsansätze für erfolgreiche Multi-Channel-Kommunikation entwickeln.

Veranstaltungsort
Novotel Düsseldorf Neuss Am Rosengarten
Selikumer Straße 25
D- 41460 Neuss

Prospekt als PDF-Download:

Termin: 07. März und 08. März 2012 // Düsseldorf

» Jetzt anmelden

Zurück


nach oben nach oben