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Benetzungsstörungen bei einer UV- oder Dispersionslackierung

Tipps zur Vermeidung von Benetzungsstörungen:
- Für die UV-Lackierung lösemittel- und alkaliechte Druckfarben gemäß DIN 16524 einsetzen und auch keine trocknungsverzögernde Druckfarben (z. B. Freshfarben, Overnightfarben usw.) verwenden.
- Gold- und Silberdruckfarben können Probleme verursachen.
- Keine Scheuerschutzpasten verwenden und Druckfarben die als hoch scheuerfest deklariert werden.
- Auf eine einwandfreie Trocknung der Druckfarben achten und zu diesem Zweck einen so genannten Nageltest machen.
- Durch eine Puderbestäubung wird das
- Die Oberflächenspannung der zu lackierenden Druckfarbenschicht sollte mindestens 35 mM/m betragen.
- Prüfung der Oberflächenspannung (Benetzbarkeit) mit einer Probelackierung oder mit einer kalibrierten Prüfflüssigkeit nach DIN 53364/Juni 1975 und DIN/ISO-Entwurf 8296/April 2001 durchführen. Sie ist enthalten in einem Prüfset der PTS München (Papiertechnische Stiftung), Heßstraße 134, oder im ST-Testset.
- Dem Lack bei Benetzungsschwierigkeiten nach Rücksprache mit dem Lackhersteller ein Netzmittel zufügen. Dabei ist aber zu beachten, dass dadurch die Verklebbarkeit der UV-Lackoberfläche nicht mehr gewährleistet ist.
Quelle
Papierlexikon "Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch"
Dictionary.pdf [PDF 153 KB]



