Tecco prognostiziert steigende Bedeutung von Bedruckstoffen
Die Tecco GmbH, Papierpionier und Premiumpartner für Foto-, FineArt- und Proofing-Medien, prognostiziert für das Jahr 2010 interessanten Entwicklungen bezüglich Bedruckstoffen.Die Marktentwicklungen in der grafischen Industrie haben Inkjet-Papiere zu einem wichtigen Bestandteil der strategischen Ausrichtung von zahlreichen, führenden Unternehmen gemacht. Zahlreiche Hersteller von Drucksystemen und Proofingsoftware generieren heute einen wesentlichen Bestandteil ihres Umsatzes mit Subtraten und Papier sowie mit Tinten und Toner anstatt mit ihren Kernprodukten: Druckern und Softwarelösungen. Verantwortlich dafür sind zum einen Marktsättigung und der damit einsetzende Verdrändungswettbewerb, welcher für sinkende Preise sorgt und schrumpfende Margen nach sich zieht. Um Ausgleich zu schaffen, fokussiert man auf Verbrauchsmaterialien, in erster Linie auf Tinten, Toner und Papiere.
Hintergrundinformation: Die Historie des Papiers
Ein Rückblick in die Vergangenheit zeigt, dass aus der einstigen grauen Maus, dem Papier, heute ein wichtiges, umsatzrelevantes Werkzeug geworden ist und das deshalb für Unternehmen hohe strategische Bedeutung hat.
Waren zu Beginn des Proofings alle Papiere doch relativ ähnlich, so erlebt man heute eine Vielzahl an Merkmalen und Kriterien, um zum einen Unterschiede, zum anderen Unternehmensphilosophien zu kommunizieren, die helfen sollten, unterschiedliche Anwendergruppen und Käuferschichten anzusprechen. Zu diesen gehören neben den Proofinganwendern, professionelle Fotografen und Künstler.
So wurden Spezialpapiere wie Seidenraster-, Baryt-, und FineArt-Rag erfolgreich aus dem analogen in das digitale Zeitalter portiert.
Tecco-Historie
Ein weiterer Meilenstein sollte das Engagement bei Zertifizierungen sein. Als Tecco 1995 seine Medien Fogra-zertifizierte stand es allein auf weiter Flur. Heute verfügt Tecco über alle relevanten Zertifikate: FSC, PEFC, Fogra, SWOP und GraCol. Diese dienen zum einen als Qualitätssiegel. Zum anderen zeigt Tecco damit auch soziale und ökonomische Kompetenz in einem dynamischen Markt. Seit 2009 ist die Tecco GmbH FSC und PEFC-zertifiziert. Darüber hinaus ist das EFI 6225XF das erste Proofpapier weltweit, was eine PEFC-Zertifizierung trägt, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Ein spezieller Rückendruck macht es für alle deutlich. Jeder Printbuyer kann dieses sichtbar nutzen.
Als Pionier der grafischen Industrie – basierend auf dem heute historischen Erfolg des Softwarepartners BEST (heute EFI), deren Softwarelösungen es überhaupt erst möglich machten, auf handelsüblichen Tintenstrahldrucksystemen Prüfdrucke zu produzieren – war Tecco der Zeit stets eine Nasenspitze voraus.
Etablierung in neuen Märkten
Nach den Pionier-Zeiten mit BEST, in denen Tecco zum Weltmarktführer bei Inkjetpapieren avancierte, widmete man sich dezidiert dem Markt der Fotografie und der Kunst. Auch hier wurde man seinem Ruf gerecht: Zahlreiche Auszeichnungen folgten. Zu ihnen gehören der Gewinn des EDP (European Digital Press Association) Awards, als bestes Fotopapier des Jahres, Preise und Auszeichnungen führender europäischer Fachmagazine, sowie die Krönung: Teccos Aufnahme in den renommierten »Royal Photographer´s Club«
Fotobücher
Wiederum Entwicklungsarbeit leistete man mit der Vorstellung der weltweit ersten Fotobücher (Tecco:Photo:Books) mit Individualisierungsmöglichkeiten von der Stange, welche ebenfalls Auszeichnungen und Preise bekamen und heute zu den populärsten Teccoprodukten zählen.
Die Zukunft: Die Etablierung neuer Formate
Mit der Vorstellung von neuen, leistungsfähigen Drucksystemen, wie beispielsweise im Jahre 2004 dem Epson 4000, werden neue Marktbedürfnisse formuliert, neue Anforderungen definiert. Hier war es die Druckgeschwindigkeit und Qualität in Bezug auf Haltbarkeit der Prints. Im Jahre 2006 veränderte ein weiterer Epson-Drucker die Druckgewohnheiten und etablierte sich als de-Facto-Standard für randloses Drucken von 10x15 bis A2: Epson Stylus Pro 3800. Am Anfang stellte sich für viele die Frage, warum einen Epson 3800, denn man hatte schon einen Drucker mit dem Maximalformat von 17 Zoll auf Rolle.
Motivation und Anwendernutzen
Wesentlicher Vorteil: Es werden keine Umrüstzeiten benötigt, ebenso entfällt beim Randlosdruck eine Nachbearbeitung. Dies bedeutet: Zeitersparnis und Kostensenkung und somit hohe Produktivität bei Fokussierung auf das Wesentliche: Kreativarbeit.
So zeichnet sich ab, dass zukünftig die Nachfrage nach Formatware steigen wird und diese die Rollenware als führendes Produkt bei Portaitkleinformaten (Formate zwischen 10x15 und 15x20) ablöst. Das heißt: Top-Qualitäten für Baryt-, FineArt Rag-, Portrait-, Hochglanz-Papiere sowie günstige matte Papiere, welche als Polaroidersatz dienen, gehören bei den Kleinformaten auch die Zukunft.
»Die Nachfrage nach größer werdenden »Kleinformaten« steigt stetig,« so Uwe Janke, Business Delevopment Manager Photo. »Dies bestätigt auch die Entwicklung von Rahmenhersteller, die zunehmend auf größere »Kleinformate« setzen. Einen ähnlichen Trend hat es im Minilabbereich
vor vielen Jahren gegeben (Standardgröße im Bildermarkt von 9x13 auf 10x15). So ist zu beobachten, dass im Portraitsegment das Format 6 x 8 Zoll an Bedeutung gewinnt,« so Janke weiter.
Weitere Informationen: www.tecco.de




