Unter dem Motto „Content trifft Technik trifft Business“ geht vom 7. bis 9. April 2011 die digi:media in Düsseldorf an den Start. Sie ist als neue Plattform für printbasiertes, vernetztes Marketing konzeptioniert und zeigt – klar gegliedert in neun Themenwelten – alle Segmente, die für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache notwendig sind. Neben der klassischen Besuchergruppe der Druckdienstleister werden neue Zielgruppen, wie die Betreiber von Copy-Shops, Lettershops und Rechenzentren, Marketingentscheider und Hausdruckereien, angesprochen. Mehr Infos unter www.digimedia.de


Statements Rüdiger Maaß


„Tatsache ist, dass eine individuelle und auf die Bedürfnisse der Kunden und Konsumenten zugeschnittene Kommunikation effektiv Wirkung zeigt. Das ist insbesondere aufgrund einer Konvergenz der Medien heutzutage auch gut zu realisieren. Allerdings sind damit auch die Herausforderungen an den kreativen Umgang mit den technologischen Möglichkeiten gestiegen. Der f:mp. unterstützt deshalb Mitglieder und Interessierte bereits seit geraumer Zeit mit Informationen sowohl über aktuelle Trends in der Print- und der digitalen Medienproduktion als auch über die Potenziale und Möglichkeiten einer differenzierten Kommunikation. Eine Kooperation mit der digi:media war aus diesem Grund mehr als naheliegend“, erklärt Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des f:mp.

Der f:mp. wird aber nicht nur als Kooperations- und Contentpartner mit der digi:media zusammenarbeiten, sondern auch mit dem 3. Media Mundo Kongress (am 7. und 8. April) auf der Messepremiere vertreten sein. Das Engagement für Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Argument für die Kundenkommunikation und eröffnet in der Medienproduktion ganz neue Geschäftsfelder, die zudem durch optimierte Workflows, den minimierten Einsatz von Ressourcen und durch effiziente Technologie gekennzeichnet sind. Insofern stimmt das Konzept von Media Mundo in hervorragender Weise mit den Themenwelten der Messe überein.

„In der Branche stößt die digi:media bisher auf sehr positives Feedback. Vor allem die konsequente Fokussierung auf die Interessen der verschiedenen Besucherzielgruppen wird auf Seiten der Industrie ausdrücklich begrüßt“, so Manuel Mataré, Director der digi:media. „Die neun sich an der Prozesskette orientierendenThemenwelten bieten den unterschiedlichen Besucherzielgruppen einen optimalen Zugang. Eine wichtige Funktion haben hier unsere Kooperationspartner wie der f:mp. Wir arbeiten eng mit ihnen zusammen und gestalten die inhaltliche Ausprägung der digi:media gemeinsam. Nicht zuletzt durch diese Strategie wird gewährleistet, dass die Besucherinteressen konsequenz berücksichtigt werden“, führt Mataré weiter aus.

Als offizieller Content- und Kooperationspartner der digi:media arbeitet der f:mp. die Einzelthemen auf, sodass die Besucher und Interessenten sich bereits im Vorfeld der Messe intensiv vorbereiten können.

Medienproduktion inspiriert Kreation

Den Medienproduktionern kommt auch in der Kreativphase eine wichtige Rolle zu – als Berater und Partner von Designern und Agenturen. Mit dem fundierten Wissen um technologische Möglichkeiten stellen sie nicht nur sicher, dass die Gestaltung optimal zur Wirkungsabsicht passt, sie eröffnen darüber hinaus ganz neue kreative Spielräume.
Die Medienwelt hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Konsumenten nutzen die vielfältigen Medienangebote, um Informationen nach eigenen Bedürfnissen und Wünschen zusammenzustellen. Die Folge davon ist, dass die gewohnte Einwegkommunikation im Umgang mit Kunden und Konsumenten kaum mehr Erfolg zeigt. So werden zum Beispiel die lange Zeit favorisierten Massenmailings nicht nur ignoriert, sondern von vielen potenziellen Kunden auch als regelrechte Belästigung empfunden. Damit wird die gewünschte Wirkung einer höheren Aufmerksamkeit zwar erzielt, aber um den sehr hohen Preis, dass Marke und Unternehmen mit negativen Emotionen assoziiert werden.
Marketingexperten fordern deshalb schon seit einiger Zeit eine Trendwende in der Kunden- und Markenkommunikation. Ziel soll es sein, dass Werbung im Sinne einer Nutzensteigerung für die Kunden wieder attraktiver wird. Differenzierung und Individualisierung treten an die Stelle von Massenwerbung im 08/15-Format, um so das wertvolles Charakteristikum des Informationszeitalters zu nutzen, dass Informationen sehr gezielt gesucht werden.

Kundendialog durch Differenzierung und Individualisierung
Der erste Schritt ist dabei stets die Differenzierung zum Standard, die es nicht nur erlaubt, schnell Interesse zu wecken, sondern auch einen zusätzlichen Nutzen für den Konsumenten darstellen kann. Ein Beispiel sind die vielfältigen Veredelungsmöglichkeiten, welche die Printkommunikation bietet, um Verpackungen, Mailings oder Kataloge optisch und haptisch aufzuwerten. Allein schon im haptischen Erleben unterscheidet sich Print ganz entscheidend von anderen Medien. Die Auswahl des Bedruckstoffs ist deshalb ein entscheidendes Kriterium. Es geht darum, dass der Empfänger sich im wahrsten Sinne des Wortes ‚wohlfühlt‘. In diesem Kontext ist die Papier- bzw. Materialauswahl durchaus selbst als Form der Veredelung zu verstehen.
Zur Optimierung der Wirksamkeit sollten Kampagnen verstärkt auch crossmedial angelegt werden. Das bedeutet nicht nur, dass alle Medien für die Kommunikation genutzt werden. Es geht vielmehr darum, diese gezielt aufeinander aufzubauen, um mit dem Kunden in Dialog zu treten. Bei Printmedien wäre eine einfache Möglichkeit der Rückmeldung beispielsweise eine personalisierte URL oder der Hinweis auf entsprechende Foren, Blogs oder Social Networks. Dort wiederum kann der Konsument entsprechend seines Interesses oder seiner Bedürfnisse weitere Informationen gezielt abrufen. Auf den Unternehmenswebseiten können wiederum Angebote geschaffen werden, ausführliche Informationen in gedruckter Form zu bestellen, die aufgrund der jeweiligen Eingaben der Besucher individualisiert wurden.

Die Möglichkeiten sind vielfältig
Durch die Medienkonvergenz lässt sich eine zielgruppengenaue Ansprache in der Kundenkommunikation realisieren. Allerdings sind damit auch die Herausforderungen für den kreativen Umgang mit dem erweiterten Angebot sowie den damit zusammenhängenden produktionstechnischen Prozessen gestiegen.
In technologischer Hinsicht wird der Kreativität kaum mehr Grenzen gesetzt. Im Rahmen der Individualisierung können durch ein fundiertes Customer Relationship Management nicht nur die Inhalte in den verschiedensten Medien, sondern auch die Gestaltung von personalisierten Websites oder Individualprints exakt auf die Vorstellungen der Interessenten abgestimmt werden. Bezüglich der Druckveredelung gibt es so zahlreiche Spielarten, dass selbst für die ausgefallensten Vorstellungen stets etwas Passendes gefunden werden kann. Das reicht von der Formgebung durch Schneiden, Stanzen oder Prägen über das Aufbringen von Farben, Lacke oder Folien bis zur Variationsvielfalt in der Wahl des Bedruckstoffes selbst.

Medienproduktioner als Partner der Kreation
Das Problem ist, dass viele dieser Varianten der Druck- und Medientechnologien im kreativen Bereich nicht oder zu wenig bekannt sind, da einfach das notwendige Praxiswissen fehlt. Technische Kenntnisse in Verbindung mit einem umfangreichen Verständnis für das Zusammenspiel von Kommunikationsmechanismen und medienspezifischen Eigenheiten ist vielmehr die Kompetenz des Medienproduktioners. Sie eröffnen damit ganz neue Ideen für die Gestaltung und das Design.
Aus diesem Grund sollten Medienproduktioner bereits in der Kreativphase in den Prozess des Mediendesigns und der Medienproduktion mit einbezogen werden, um die Möglichkeiten moderner Technologie und aktueller Verfahren während des gesamten Produktionsprozesses präsent zu haben. So wird dafür Sorge getragen, dass die Medienauswahl und die Gestaltung optimal zur Wirkungsabsicht der Kommunikation passen.