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Stauben

Staub ist ein Feind des Offsetdrucks. Denn er lagert sich während des Fortdrucks auf dem Gummituch ab und stört dabei die Farbspaltung. Es druckt nicht glatt, es entstehen Fehldruckstellen, der Druck wird unruhig und die Gummitücher müssen häufiger gewaschen werden. Es wird keine Qualitätskonstanz erreicht. Probleme mit Staub entstehen durch so genannten Flugstaub aus der Umgebung der Maschine, aber auch durch das Papier. Bei Naturpapier hat man es häufiger mit Faserstaub zu tun, besonders bei einfachen lockeren Papieren und bei Recyclingpapier. Bei gestrichenen Papieren hat man es dagegen mehr mit Schneidstaub zu tun. Dabei ist zwischen Schneidstaub, der vom Querschneider der Papierfabrik verursacht wird und dann zwischen den Bogen liegt, und Schneidstaub, der vom Planschneider kommt, zu unterscheiden.
Tipps zur Vermeidung:

Dabei wird sie um 180° gedreht und die staubige Kante um etwa 3 mm abgeschnitten. Stichwort „Gegenschnitt“
- Die Schneidkanten für den Auflagendruck einer genauen optischen Kontrolle unterziehen. Die Kanten müssen auf allen Seiten glatt aussehen. Bei rauen Sägekanten wird in solchen Fällen Kantenstaub durch die Vorbläser und Abstreifbürsten zwischen die Bogen geblasen. Er lagert sich dann auf den Gummitücher ab und es kommt zu unerfreulichen Fehldruckstellen. Stichwort „Fehldruckstellen“

engl.: dusting, franz.: poussiéragefinn.: pölyäminen


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