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f:mp. Papierlexikon

Medienproduktioner werden in ihrer Kommunikation mit zahlreichen Fachbegriffen konfrontiert und benötigen diese auch, um eine optimale und klare Kommunikation mit allen Leistungspartnern zu ermöglichen. Aus diesem Grund haben der f:mp. und VALUE in Kooperation mit Haberbeck und UPM nach vorliegende "Medienproduktioner-Lexikon" zusammengestellt.
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Farbprofil

1. Farbprofile beschreiben die Farbeigenschaften eines Geräts oder einer Maschine. Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Monitor oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik, denn verschiedene Gerätetypen und Baureihen unterscheiden sich. Außerdem kommen individuelle Abweichungen von Gerät zu Gerät hinzu, die sich im Lauf der Zeit weiter ändern. Farbprofile werden von Farbmanagement-­Systemen zur Steuerung der Farbwiedergabe verwendet. Ein Profil beschreibt die Eigenschaften der Farbwiedergabe eines bestimmten Gerätes (Scanner, Monitor, Proof) oder einer Maschine im Druck. Das Profil stellt in tabellarischer Form die geräteabhängigen Farbwerte (z.B. RGB bei Scannern) und die geräteunabhängigen Farbwerte (z.B. CIE-Lab) gegenüber. Entweder liefert der Hersteller ein Profil oder der Anwender generiert mit Hilfe entsprechender Tools individuelle Profile für seine Geräte. Aufgrund dieser Farbprofile kann das Color-Management-System die einzelnen Komponenten aufeinander abstimmen (Farbkalibrierung). Farbprofile werden auch ICC-Profile genannt.2. Im Druck versteht man unter Farbprofil die Verteilung der in das Farbwerk einer Druckmaschine über die Formatbreite einlaufenden Druckfarbenmenge entsprechend der zonalen Flächendeckung der Druckform. Die Daten für ein Farbprofil werden entweder aus den Druckbogen­daten der Druckvorstufe (CIP3-Konzept) oder mittels eines Druckplattenlesers gewonnen, um die Druckfarbendosierung voreinstellen zu können.


Quelle

Haberbeck

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