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f:mp. Papierlexikon

Medienproduktioner werden in ihrer Kommunikation mit zahlreichen Fachbegriffen konfrontiert und benötigen diese auch, um eine optimale und klare Kommunikation mit allen Leistungspartnern zu ermöglichen. Aus diesem Grund haben der f:mp. und VALUE in Kooperation mit Haberbeck und UPM nach vorliegende "Medienproduktioner-Lexikon" zusammengestellt.
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Farbraum

Modellhafte räumliche Darstellung von Farben und ihrer Beziehungen zueinander. Ein Farbraum beschreibt den Umfang aller darstellbaren Farben eines Ausgabegerätes. Alle für den Menschen sichtbaren Farben werden durch den CIE-XYZ Farbraum abgebildet. XYZ ist die Basis für alle farbmetrischen Transformationen, daraus werden xyY, Lab, Luv und RGB abgebildet. xyY ist gedacht für die vereinfachte zweidimensionale Darstellung, die so genannte Schuhsohle -> Spektralfarbenzug. Aus dem nicht gleichabständigen CIE-xyY Farbraum entstand durch lineare Umrechnung der gleichabständige CIE-Lab Farbraum, der alle anderen Farbräume (z.B. Monitor RGB oder Drucker CMYK) beinhaltet. Ein weiterer anschaulicher Farbraum basiert auf der Empfindung von Helligkeit (L = Luminance), Buntheit bzw. Sättigung (C = Chroma) und Buntton (H = Hue). Beim Color Management werden die individuellen Farbräume der beteiligten Geräte mittels Geräteprofilen transformiert, indem sie von einem Quellfarbraum (z.B. Monitor RGB) über den geräteunabhängigen Farbraum CIE Lab in den Zielfarbraum (z.B. Druckmaschinen CMYK) überführt werden (Gamut-Mapping).


Quelle

Haberbeck

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