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Benetzungsstörungen bei einer UV- oder Dispersionslackierung

Die Lackierung von Druckbogen ist eine häufig praktizierte Möglichkeit der Oberflächenveredelung. Gute Lackierergebnisse liegen dann vor, wenn der Lack einen gleichmäßigen, glatten Spiegel aufweist. Voraussetzung dafür ist, dass die Druckfarbenschicht des Druckbilds sehr gut angenommen wird und keine Benetzungsstörungen vorliegen. Denn sie führen zu einem grießigen, perligen und unruhigen Aufliegen des Lacks und damit zu einem schlechten Glanzspiegel. In der Fachsprache wird auch von einem Orangenhauteffekt gesprochen.
Tipps zur Vermeidung von Benetzungsstörungen:

Lackierergebnis ungünstig beeinflusst.
  • Die Oberflächenspannung der zu lackierenden Druckfarbenschicht sollte mindestens 35 mM/m betragen.
  • Prüfung der Oberflächenspannung (Benetzbarkeit) mit einer Probelackierung oder mit einer kalibrierten Prüfflüssigkeit nach DIN 53364/Juni 1975 und DIN/ISO-Entwurf 8296/April 2001 durchführen. Sie ist enthalten in einem Prüfset der PTS München (Papiertechnische Stiftung), Heßstraße 134, oder im ST-Testset.
  • Dem Lack bei Benetzungsschwierigkeiten nach Rücksprache mit dem Lackhersteller ein Netzmittel zufügen. Dabei ist aber zu beachten, dass dadurch die Verklebbarkeit der UV-Lackoberfläche nicht mehr gewährleistet ist.
  • Die Druckbogen einer Coronavorbehandlung unterziehen.

  • Quelle

    Fachverband Medienproduktion

    Papierlexikon "Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch"

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