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Farbabfall

Damit sind Farbdichteschwankungen auf einem Druckbogen in Druckrichtung durch ein nicht völlig gleichmäßiges Angebot an Druckfarbe über die Drucklänge gemeint. In der Praxis kann die Färbung im hinteren Bereich des Bogens gegenüber dem Druckanfang eine bis zu 13 % geringere Farbdichte aufweisen. Der Farbabfall ist durch den Zylinderkanal im Zusammenspiel mit der Verreibung, der Walzenanordnung des Farbwerks und der Verteilung der Druckbild-Sujets bedingt. Der Farbabfall kann nach einer Formel der FOGRA beurteilt werden. Das Papier nimmt auf den Farbabfall keinen Einfluss. Zur Verringerung des Farbabfalls und zur Beeinflussung der allgemeinen Einfärbung der Druckform (Druckplatte) geben die Maschinenhersteller in der Regel besondere Hinweise zur Veränderung der Farbverreibung im Farbwerk und zur Verstellung des Verreibungseinsatzes.


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