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Kontaktvergilbung

Eine Kontaktvergilbung ist eine Reaktion zwischen einer frischen Druckfarbenschicht im Stapelkontakt mit den meist noch unbedruckten Bogenrückseiten. Betroffen davon sind vor allen Dingen gestrichene weiße Papiere.
Dabei treten während des oxidativen Trocknungsprozesses flüchtige und aggressive Spaltprodukte aus, die zu einer partiellen Vergilbung führen. An den Kontaktstellen werden die optischen Aufheller zerstört und das Papier verliert partiell seine Weiße – es sieht gelblich aus. Es ist praktisch eine Vorwegnahme der bei allen Papieren früher oder später einsetzenden Alterungsvergilbung. Setzt man einen Bogen mit einer Kontaktvergilbung dem Sonnenlicht aus, so wird die Vergilbung nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar sein, da durch die Einwirkung der UV-Strahlen auch die nicht vergilbten Partien des Bogens ihren Weißgrad verloren haben.
Da die vergilbten Stellen deckungsgleich mit dem Druckbild der anderen Bogenseite sind, wird manchmal fälschlicherweise auch von einem Durchschlagen gesprochen und auch von einem Geistereffekt. Siehe „Kontaktreaktionen“.
Tipps zur Behebung:


Quelle

Fachverband Medienproduktion

Papierlexikon "Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch"

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